Streit um Bierpreis auf der Wiesn eskaliert

21.03.2017 • 21:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Oktoberfest in München zieht jährlich Millionen Besucher an. Nun soll der Maßpreis bei 10,70 Euro für drei Jahre gedeckelt werden. Foto: AP
Das Oktoberfest in München zieht jährlich Millionen Besucher an. Nun soll der Maßpreis bei 10,70 Euro für drei Jahre gedeckelt werden. Foto: AP

München. Der Bierpreis auf dem Oktoberfest ist jedes Jahr ein Aufregerthema. Jetzt will der Wiesn-Chef und zweite Bürgermeister Josef Schmid (CSU) den Maßpreis bei 10,70 Euro für drei Jahre deckeln. Zudem will er die Wirte künftig anstatt mit einer Platzmiete mit einer Umsatzpacht zur Kasse bitten. Davon erhofft er sich Mehreinnahmen in Millionenhöhe, mit denen er die zusätzlichen Ausgaben der Stadt für Sicherheitsmaßnahmen wegen der Terrorgefahr finanzieren möchte. Die Wirte rebellieren. Der Wirtschaftsausschuss will im Mai über die Pläne entscheiden.

Nun hat der Streit eine neue Eskalationsstufe erreicht. Schmid sagte ein für Mittwoch geplantes Gespräch mit den Wirten ab. Anlass waren Äußerungen von Wirtesprecher Toni Roiderer in der Münchner „Abendzeitung“ vom Dienstag. Unter anderem hatte er darin dem Wirtschaftsreferenten vorgeworfen, „despotisch“ zu sein.