Meningitis wütet in Nigeria

04.04.2017 • 20:47 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Abuja. Mehr als 300 Kinder sind in Nigeria einer Meningitis-Epidemie zum Opfer gefallen. Nigerianische Behörden und UN-Organisationen sprachen am Dienstag von bislang 336 Toten und 2997 Fällen von Gehirnhautentzündung im Nordwesten des Landes. Die meisten Todesopfer seien fünf bis 14 Jahre alt gewesen. Die Epidemie habe im Staat Zamfara begonnen und sich von dort im Nordwesten ausgebreitet. Es bestehe die Gefahr, dass die Krankheit auch das Nachbarland Niger erreiche. Eine halbe Million Dosen mit Impfstoff seien in Zamfara eingetroffen, hieß es weiter, benötigt würden zwei Millionen. Für den fraglichen Erregerstamm gebe es aber eine weltweite Knappheit an Impfstoff.