Vergewaltiger mit Machete weiter flüchtig

04.04.2017 • 20:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Troisdorf. Nach der Vergewaltigung einer jungen Camperin am Wochenende in der Nähe von Bonn fehlt den Ermittlern noch eine heiße Spur. „Es gibt bislang keine Festnahme“, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag. Sie gehe etwa 50 Hinweisen nach, die Beamten seien entsprechend mit Teams unterwegs.

Die 23-Jährige und ihr Freund waren in der Nacht zum Sonntag auf einer Wiese überfallen worden. Der unbekannte Mann habe sich kurz nach Mitternacht an das Zelt herangeschlichen und die beiden zunächst aufgefordert, ihre Wertgegenstände auszuhändigen. „Danach forderte er die 23-jährige Frau auf, mit nach draußen zu kommen, wo er sich an ihr verging“, sagte ein Polizeisprecher.

Das Paar bedrohte er mit einem machetenähnlichen größeren Messer, bevor er die Flucht Richtung Rhein ergriff. Bei der Fahndung nach dem Täter setzte die Polizei am Sonntag auch einen Hubschrauber und einen Spürhund ein – erfolglos. Die beiden schwer betroffenen Opfer werden seelsorgerisch betreut.

Die Bonner Polizei bildete eine Ermittlungsgruppe. Nach WDR-Informationen stellten die Fahnder auch DNA-Material des Täters sicher. Experten fertigten nach den detailgenauen Beschreibungen der beiden Opfer ein Phantombild an.