Dutzende Verletzte bei Zugunglück in Moskau

09.04.2017 • 20:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ersten Ermittlungen zufolge hatte einer der Lokführer eine Notbremsung gemacht und daraufhin die Kontrolle über den Zug verloren.  Foto: AP
Ersten Ermittlungen zufolge hatte einer der Lokführer eine Notbremsung gemacht und daraufhin die Kontrolle über den Zug verloren.  Foto: AP

Moskau. Bei einem Zugunglück in Moskau sind Dutzende Menschen verletzt worden, nachdem der Fernzug Moskau–Brest am späten Samstagabend im Westen der russischen Hauptstadt mit einem Pendlerzug kollidiert war.

Eine Lok wurde bei dem Unglück schwer beschädigt, vier Wagen des Pendlerzuges entgleisten. Ursache des Unfalls sei eine Notbremsung des Vorortzuges gewesen. Ersten Ermittlungen zufolge löste der Lokführer sie aus, weil ein Fußgänger die Gleise überqueren wollte. Daraufhin soll er die Kontrolle über den Zug verloren haben, der rückwärts auf den Fernzug auffuhr.

Von den Verletzten seien zunächst zwölf in umliegende Krankenhäuser gebracht worden, sagte Katstrophenschutzminister Wladimir Puschkow. In beiden Zügen saßen nach Behördenangaben insgesamt rund 450 Fahrgäste.