Neue Schäden am Great Barrier Reef bedenklich

10.04.2017 • 20:35 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Diese Luftaufnahme zeigt die Korallenbleiche am Great Barrier Reef in Australien deutlich. Foto: AFP
Diese Luftaufnahme zeigt die Korallenbleiche am Great Barrier Reef in Australien deutlich. Foto: AFP

Sydney. Das weltgrößte Korallenriff, das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens, ist nach einer neuen Studie möglicherweise noch mehr in Gefahr als bislang vermutet. Aktuelle Aufnahmen aus der Luft zeigen demnach, dass bereits 1500 Kilometer von der sogenannten Korallenbleiche betroffen sind – also bereits zwei Drittel des gesamten Riffs. Professor Terry Hughes von der James-Cook-Universität im australischen Townsville mahnte am Montag, es gebe „kaum noch Chancen auf Erholung“.

Die schwersten neueren Schäden betreffen nach Angaben der Wissenschaftler den mittleren Teil des Riffs. Im vergangenen Jahr waren vor allem Korallenstöcke im Norden des 2300 Kilometer langen Riffs ausgebleicht. Laut Korallen-Experte Hughes ist vor allem der Klimawandel und die damit verbundene Erwärmung der Ozeane für die jüngste Korallenbleiche verantwortlich.