Nach Unwetter droht humanitäre Krise

13.04.2017 • 20:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hochwasser und Erdrutsche haben in Peru unzählige Häuser und Wohnungen zerstört. Viele Menschen wurden obdachlos. Foto: AFP
Hochwasser und Erdrutsche haben in Peru unzählige Häuser und Wohnungen zerstört. Viele Menschen wurden obdachlos. Foto: AFP

Lima. Nach Überschwemmungen und Erdrutschen in Peru warnt das UN-Kinderhilfswerk davor, dass für Kinder ein Risiko der Mangelernährung bestehe. Rund 15.000 Kinder unter zwei Jahren lebten in den von den Unwettern am härtesten getroffenen Regionen, teilte Unicef-Vertreterin Maria Luisa Fornara am Mittwoch mit. Sie hätten nicht genügend Zugang zu Lebensmitteln, sauberem Wasser und Sanitäranlagen. Ein Kind könne schnell in die Mangelernährung rutschen, wenn es benötigte Lebensmittel nicht bekäme.
Entlang der nördlichen Küste Perus sind viele Menschen obdachlos und in provisorischen Unterkünften und Zelten untergebracht. Unter harten Bedingungen seien Kinder stets die ersten, die krank würden. Landesweit leiden fast 15 Prozent aller peruanischen Kinder unter Mangelernährung. In den überschwemmten Gebieten ist die Zahl höher.