China startet ersten Raumfrachter ins All

20.04.2017 • 20:56 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Der Jungfernflug ist ein wichtiger Schritt für den Bau der geplanten chinesischen Raumstation, die um das Jahr 2022 fertiggestellt werden soll. AFP
Der Jungfernflug ist ein wichtiger Schritt für den Bau der geplanten chinesischen Raumstation, die um das Jahr 2022 fertiggestellt werden soll. AFP

Wenchang. China ist dem Bau einer eigenen Raumstation einen wichtigen Schritt näher gekommen. Vom neuen Weltraumbahnhof Wenchang auf der Insel Hainan in Südchina brachte am Donnerstag eine Rakete vom Typ „Langer Marsch 7“ einen neuen Raumfrachter ins All, der für die Versorgung der geplanten Raumstation notwendig ist. Bei Chinas erstem unbemanntem Nachschubflug soll „Tianzhou 1“ (Himmlisches Schiff) drei Kopplungs-Manöver mit dem Raumlabor „Tiangong 2“ (Himmelspalast), das gegenwärtig die Erde umkreist, absolvieren.

Nur 24 Minuten nachdem die Rakete mit einem langen Feuerschweif am Abendhimmel abgehoben hatte, verkündete das Kontrollzentrum, der Start sei erfolgreich verlaufen. Geht alles weiter nach Plan, wird der Raumfrachter Material liefern, Treibstoff nachfüllen und wissenschaftliche Experimente vornehmen.