Drastische Maßnahmen für Verkehrssünder

Welt / 20.04.2017 • 20:56 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bangkok. Als drastische Erziehungsmaßnahme haben Richter in Thailand mehrere tausend Verkehrssünder zur Arbeit in die Notaufnahmen von Krankenhäusern oder ins Leichenhaus geschickt. Allein in einem der größten Spitäler der Hauptstadt Bangkok, der Nopparatrajathanee-Klinik, mussten mehr als 2000 verurteilte Auto- und Motorradfahrer anrücken.

Thailands Straßen gehören zu den gefährlichsten der Welt. Nach einer Studie der WHO kommen auf eine Million Einwohner pro Jahr 362 Verkehrstote. Nur in Libyen ist es noch gefährlicher. Zuletzt wurden innerhalb von zwölf Monaten 24.237 Verkehrstote gezählt.