Erdbeben erschütterte die Pazifikküste Chiles

Welt / 25.04.2017 • 20:49 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Santiago de Chile. Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat am Montagabend, Ortszeit, die Küste Chiles erschüttert. Wie die chilenische Erdbebenwarte CSN mitteilte, lag das Zentrum des Bebens im Meer 72 Kilometer westlich von der Hafenstadt Valparaiso. Es seien weder Opfer noch größere Schäden verzeichnet worden, erklärte Chiles Innenminister Mario Fernandez. Erste Evakuierungsanordnungen wurden wieder aufgehoben, nachdem die Katastrophenschutzbehörde ONEMI bekanntgegeben hatte, dass keine Tsunamigefahr bestehe. Es kam aber zu Stromausfällen. Im September 2015 starben in Chile zwölf Menschen bei einem der schwersten Beben der letzten Jahre – es hatte die Stärke 8,4 und war eines der stärksten Beben.