Altersgrenze für alle Everest-Besteiger

09.05.2017 • 20:29 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Nach dem jüngsten Todesfall erklärte das Amt für Tourismus nun, über eine Altersgrenze zu beraten. Foto: APA
Nach dem jüngsten Todesfall erklärte das Amt für Tourismus nun, über eine Altersgrenze zu beraten. Foto: APA

Kathmandu. Ein 85-Jähriger stirbt bei einem Rekordversuch, nun diskutiert Nepal über ein Höchstalter für die Besteigung des Mount Everest. Der Himalaya-Staat wäre dann neben China das zweite Land mit einer solchen Regelung. Am Dienstag forderte Ang Tshering Sherpa, Vorsitzender des nepalesischen Bergsteigerverbands NMA, ein entsprechendes Gesetz. Auslöser der Diskussion war der Tod des Nepalesen Min Bahadur Sherchan, der mit 84 Jahren als ältester Mensch den Berg erklimmen wollte. Dieser erlitt einen Herzinfarkt. Er war nach dem Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck der zweite Mensch, der in dieser Klettersaison in Nepal starb. „Ohne ein Limit wird es immer weiter den ungesunden Wettbewerb geben, dass immer ältere Kletterer sich gegenseitig übertreffen wollen.“ Damals sei die Initiative jedoch am Widerstand vieler älterer Bergsteiger gescheitert.