Erdbeben erschüttert die Ägäis mit Stärke 6,2

Welt / 12.06.2017 • 22:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In Plomari im Süden der Insel Lesbos wurden durch das starke Erdbeben mehrere Häuser beschädigt. Foto: aP
In Plomari im Süden der Insel Lesbos wurden durch das starke Erdbeben mehrere Häuser beschädigt. Foto: aP

Istanbul, Athen. Ein starkes Erdbeben hat am Montag die Westküste der Türkei und die griechischen Inseln in der Ägäis erschüttert. Wie die türkische Katastrophenschutzbehörde mitteilte, hatte der Erdstoß eine Stärke von 6,2. Das Zentrum lag in der Ägäis zwischen der griechischen Insel Lesbos und der türkischen Küstenmetropole Izmir. Die Erdstöße waren noch in der rund 330 Kilometer entfernten türkischen Millionenmetropole Istanbul und in der etwa 300 Kilometer entfernten griechischen Hauptstadt Athen zu spüren. Todesopfer wurden zunächst nicht gemeldet. Allerdings seien in Lesbos vier Menschen leicht verletzt worden. In der Region der Ortschaft Plomari im Süden der Insel wurde nach Angaben des Vize-Bürgermeisters der Glockenturm einer Kirche schwer beschädigt. Mehrere Häuser wiesen Risse auf. Zudem gab es Erdrutsche, die Straßen versperrten.

In Plomari im Süden der Insel Lesbos wurden durch das starke Erdbeben mehrere Häuser beschädigt. Foto: aP
In Plomari im Süden der Insel Lesbos wurden durch das starke Erdbeben mehrere Häuser beschädigt. Foto: aP