Eltern bekommen mehr Zeit für Abschied

Welt / 30.06.2017 • 22:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

London. Die Eltern von Baby Charlie Gard dürfen sich noch etwas länger von ihrem Kind verabschieden. Das teilte das Krankenhaus Great Ormond Street in London am Freitagabend mit. Ursprünglich sollten die lebenserhaltenden Maßnahmen am Freitag eingestellt werden. Charlies Eltern waren Anfang der Woche mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte endgültig gescheitert.

Sie wollten das Kind für eine experimentelle Therapie in die USA bringen. Die Ärzte, die den Buben bisher behandeln, sind aber überzeugt, dass die Therapie nicht helfen würde, weil das Kind bereits irreparable Schäden am Gehirn erlitten habe.