Österreicher für Sommerzeit

Welt / 16.02.2018 • 21:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In der Nacht auf den 25. März werden die Uhren wieder eine Stunde vorgestellt. APA
In der Nacht auf den 25. März werden die Uhren wieder eine Stunde vorgestellt. APA

Vor allem Jüngere wissen die Vorteile der langen Sonnentage zu schätzen.

Wien Während das EU-Parlament von der Kommission eine Überprüfung der umstrittenen halbjährlichen Zeitumstellung gefordert hat, gibt es in Österreich eine breite Mehrheit für die aktuelle Sommerzeitregelung. „61 Prozent wünschen sich die Beibehaltung – besonders die jungen und jüngeren Befragten“, sagte Kristin Allwinger vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult. In der aktuellen und repräsentativen Befragung von 608 Österreichern ab 16 Jahren wollen nur 23 Prozent unbedingt, dass auf die Umstellung verzichtet wird.

Die Attraktivität der Sommerzeit nimmt jedoch bei Pensionisten stark ab. Generell wird die Zeitumstellung von der Altersgruppe 60-Plus mehrheitlich abgelehnt. „Dies ist auch nachvollziehbar, da das Thema mehr Freizeit im Sommer nicht mehr zum Tragen kommt“, erklärte Kristin Allwinger. Zudem gebe es in dieser Altersgruppe besonders viele bekennende Frühaufsteher.

Mehr als zwei Drittel der Österreicher haben keine Probleme, sich an die Uhrenmanipulation zu gewöhnen. Von jenen, die ein Problem mit der Umstellung haben, überwindet ein Fünftel das in einem Tag, knapp die Hälfte benötigt zwei, drei Tage und ein Viertel eine Woche. Zwei Prozent haben es erst nach drei Wochen geschafft. Fast zwei Drittel glauben laut Akonsult nicht, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommen kann, elf Prozent sind jedoch fest davon überzeugt.

Für 54 Prozent (Mehrfachnennungen möglich) ist die längere Helligkeit der größte Vorteil der Sommerzeit, gefolgt von der Möglichkeit, entsprechend länger unterwegs zu sein (45 Prozent). Ein Drittel freut sich über eine bessere Aufteilung der Sonnenstunden, insbesondere für Berufstätige, und neun Prozent glauben an eine Energieersparnis.