Schülerin hält Wutrede auf Donald Trump

Welt / 18.02.2018 • 22:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Emma Gonzalez prangerte Trumps Nähe zur Waffenlobby an. AFP
Emma Gonzalez prangerte Trumps Nähe zur Waffenlobby an. AFP

Parkland Tausende Menschen haben nach dem Schulmassaker in Florida für schärfere Waffengesetze demonstriert. Unter den Teilnehmern der Kundgebung in Fort Lauderdale waren auch Dutzende Schüler der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, wo ein 19-Jähriger am Mittwoch 17 Menschen erschossen hatte. Eine Demonstrantin, Emma Gonzalez, hat in einer Wutrede den Umgang von US-Präsident Donald Trump mit Waffengewalt verurteilt.

Sie kritisierte Trump dafür, im Präsidentschaftswahlkampf 2016 Geld von der US-Waffenlobby NRA angenommen zu haben. „An alle Politiker, die Spenden von der NRA bekommen haben: Schämen Sie sich“, schrie Gonzalez vor den mehreren Dutzend Demonstranten. „Schämen Sie sich, schämen Sie sich“, skandierte die Menge daraufhin.

Die Schülerin forderte schärfere Waffengesetze. Dabei gehe es um „Leben oder Tod“ und nicht um Politik, sagte die 18-Jährige in ihrer Rede.