Erdbeben tötet Dutzende Menschen in Papua-Neuguinea

27.02.2018 • 21:49 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Durch das Erdbeben der Stärke 7,5 wurden zahlreiche Häuser zerstört. RTS
Durch das Erdbeben der Stärke 7,5 wurden zahlreiche Häuser zerstört. RTS

Port Moresby Die Zahl der Toten nach einem schweren Erdbeben im Pazifikstaat Papua-Neuguinea ist örtlichen Medienberichten zufolge auf mindestens 30 gestiegen. Die Tageszeitung „Post Courier“ berichtete am Dienstag zudem von mehr als 300 Verletzten. Das genaue Ausmaß der Schäden war allerdings auch nach mehr als 24 Stunden noch unklar. Zudem gab es immer wieder Nachbeben. Vor allem im Landesinneren, das nur schwer zugänglich ist, soll es viele Todesopfer gegeben haben. Zahlreiche Häuser wurden zerstört. Vielerorts wurden auch Kommunikations- und Stromleitungen gekappt. Das Beben der Stärke 7,5 war auch in der anderen Hälfte der geteilten Insel zu spüren, in der indonesischen Provinz Papua.

Papua-Neuguinea liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Dort kommt es immer wieder zu Vulkanausbrüchen und Beben.