Arizona verbietet Fahrten mit Uber-Roboterautos

Welt / 27.03.2018 • 22:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Uber-Auto tötete bei einer Testfahrt eine Frau, die die Straße überquerte. RTS
Das Uber-Auto tötete bei einer Testfahrt eine Frau, die die Straße überquerte. RTS

Phoenix Nach dem tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto von Uber hat der US-Bundesstaat Arizona dem Fahrdienst-Vermittler weitere Fahrten mit seinen Roboterautos bis auf weiteres untersagt. Der Gouverneur von Arizona, Doug Doucey, forderte in einem Brief an Uber eine strikte Einhaltung der Sicherheitsstandards. Uber hatte nach dem Unfall vor gut einer Woche die Fahrten mit seinen autonomen Fahrzeugen vorläufig ausgesetzt.

Von der Polizei veröffentlichte Videoaufnahmen von Kameras des Fahrzeugs werfen die Frage auf, warum die Sensoren die Fußgängerin, die ein Fahrrad schob, nicht rechtzeitig bemerkt zu haben scheinen. Der Volvo bremste der Polizei zufolge nicht ab und versuchte auch nicht, auszuweichen. Zudem scheint der Mensch am Steuer unmittelbar vor dem Aufprall nicht auf die Straße zu achten, sondern auf etwas unterhalb des Armaturenbretts zu schauen. Es war der erste tödliche Unfall mit einem selbstfahrenden Auto.