Sturm trifft Alpinisten: Sechs Tote nach eisiger Nacht im Freien

01.05.2018 • 20:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Skitourengeher wurden von einem Sturm am Pigne d'Arolla überrascht. Reuters
Die Skitourengeher wurden von einem Sturm am Pigne d’Arolla überrascht. Reuters

Arolla Von einem Unwetter überrascht sind in den Schweizer Alpen sechs Skitourengänger ums Leben gekommen. Drei weitere werden noch in Krankenhäusern behandelt, wie die Polizei im Kanton Wallis mitteilte. Die neun Opfer hatten mit fünf weiteren Skitourengängern am knapp 3800 Meter hohen Pigne d’Arolla eine Nacht bei rund zehn Grad minus und bei Sturm unter freiem Himmel verbringen müssen. Dafür waren sie nach ersten Erkenntnissen nicht ausgerüstet. Sie wollten eigentlich in einer Berghütte auf gut 3000 Metern Höhe übernachten. Ein Hüttenwart hatte am Montagmorgen Alarm geschlagen. Die Bergrettung rückte mit sieben Hubschraubern aus, wie die Kantonspolizei mitteilte. Die Geretteten wurden mit den Hubschraubern in Krankenhäuser der Region geflogen. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein.

Seit Anfang des Jahres haben sich im Zusammenhang mit Unwettern und Lawinen zahlreiche tödliche Unglücke in den Schweizer Alpen ereignet.