Mindestens 100 Tote bei Stürmen in Indien

03.05.2018 • 20:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die heftigen Stürme haben eine Spur der Verwüstung hinterlassen. AP
Die heftigen Stürme haben eine Spur der Verwüstung hinterlassen. AP

Neu-Delhi Bei schweren Sandstürmen im Norden Indiens sind etwa 100 Menschen ums Leben gekommen. Es gebe mindestens 65 Todesfälle im Bundesstaat Uttar Pradesh, 33 weitere im Nachbarstaat Rajasthan und zwei Todesopfer im Bundesstaat Punjab, teilten die Katastrophenschutzbehörden am Donnerstag mit.

Die Stürme mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern hatten in der Nacht gewütet und Bäume und Mauern niedergerissen. Die meisten Opfer waren durch umstürzende Bäume, Strommasten oder Gemäuer getötet worden. Die Opferbilanz drohte weiter zu steigen, weil Rettungskräfte weiter nach Verschütteten suchten. In der Stadt Bharatpur sowie in anderen Gebieten von Rajasthan fiel wegen mehr als tausend zerstörter Strommasten die Elektrizitätsversorgung aus.

Derartige Stürme wüten in Indien jedes Jahr. Die Unwetter in der Nacht auf Donnerstag zählten allerdings zu den folgenschwersten der vergangenen Jahrzehnte.