Vulkan Kilauea ausgebrochen – Wohngebiet bedroht

Welt / 04.05.2018 • 22:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Behörden ordneten Zwangsevakuierungen an. AFP
Die Behörden ordneten Zwangsevakuierungen an. AFP

Honolulu Auf der größten der hawaiianischen Inseln ist der Vulkan Kilauea ausgebrochen. Lavafontänen schossen knapp 50 Meter in die Luft, glühende Lavaströme näherten sich bewohntem Gebiet. Die Behörden ordneten Zwangsevakuierungen an.

Betroffen ist eine Region in Leilani Estates nahe der Ortschaft Pahoa auf Big Island. Dort gibt es etwa 770 Gebäude. Für die Betroffenen der Evakuierungsaktion wurden Notunterkünfte in Gemeindezentren eingerichtet.

Nach Angaben des Geologischen Dienstes der USA wurden am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) neue Risse gemeldet, aus einem von ihnen stiegen heißer Dampf und Lava auf. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Lava durch einen Riss in einer Straße in die Höhe schoss.

Der Kilauea bricht seit 1983 regelmäßig aus. Wie lange die aktuelle Eruption andauern werde, lasse sich nicht sagen, erklärte die Geophysikerin Gail McCann Beatty vom Geologischen Dienst auf Hawaii.