„#MeToo“-Fürsprecher tritt wegen Gewaltvorwürfen zurück

08.05.2018 • 20:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
New Yorks Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman streitet die Vorwürfe ab. AP
New Yorks Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman streitet die Vorwürfe ab. AP

New York Nach Misshandlungsvorwürfen sind gegen den zurückgetretenen New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman Ermittlungen eingeleitet worden. Den Anschuldigungen werde nachgegangen, teilte Danny Frost, Sprecher des Staatsanwalts von Manhattan, mit. Schneiderman gilt als Befürworter der #MeToo-Bewegung, die mit den Vorwürfen gegen den Filmmogul Harvey Weinstein Form angenommen hatte. Vier Ex-Partnerinnen hatten Schneiderman in einem Medienbericht vorgeworfen, ihnen gegenüber körperlich gewalttätig geworden zu sein. Er erklärte, die Anschuldigungen verhinderten seine weitere Arbeit für die New Yorker Behörden. Im Magazin „New Yorker“ berichteten zwei Frauen, Schneiderman habe sie während ihrer jeweiligen Beziehungen wiederholt und oftmals unter Alkoholeinfluss geschlagen – ohne ihr Einverständnis. Auch zwei andere Frauen äußerten anonym mutmaßliche Misshandlungen. In seiner Rücktrittserklärung stritt Schneiderman die Vorwürfe ab.