18-Jähriger hatte Amoklauf in Mistelbach geplant

Welt / 11.05.2018 • 20:43 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Der Tatort vor dem Schulzentrum in Mistelbach. apa/orf/Rohrhofer
Der Tatort vor dem Schulzentrum in Mistelbach. apa/orf/Rohrhofer

Mistelbach, Korneuburg Der Grundwehrdiener, der am Mittwoch vor einem Schulzentrum in Mistelbach einen 19-Jährigen durch einen Schuss aus einer Flinte verletzt haben soll, hatte laut Staatsanwaltschaft einen Amoklauf geplant. Wegen einer Hemmung an der Waffe sei er geflüchtet. „Sichergestellt wurden 25 Patronen“, sagte Friedrich Köhl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, am Freitag. Er habe sich mit Massakern in US-Schulen beschäftigt und wollte demnach eine derartige Tat in der Schule in Mistelbach verüben. Über das Motiv war noch nichts bekannt. Die Direktoren des Bundesschulzentrums zeigten sich tief geschockt. Der 18-Jährige hatte der Aussendung der drei Schuldirektoren zufolge vor Jahren für ein Semester eine der Schulen besucht. Am Freitag wurde die U-Haft über den 18-Jährigen verhängt. Gegen den jungen Erwachsenen wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt.