Mutmaßliches Familiendrama mit sieben Toten in Australien

11.05.2018 • 20:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Ermittler der Polizei gehen von Mord und anschließendem Suizid aus. Ap
Die Ermittler der Polizei gehen von Mord und anschließendem Suizid aus. Ap

Perth Auf einer Farm in einer kleinen australischen Gemeinde sind sieben Menschen vermutlich einem Familiendrama zum Opfer gefallen. In dem 135-Seelen-Dorf Osmington an der Westküste entdeckte die Polizei am Freitag die Leichen von vier Kindern und drei Erwachsenen. Nach ersten Erkenntnissen starben alle durch Schüsse. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um Morde mit anschließendem Suizid handelt.

Bei Täter (möglicherweise auch Tätern) und Opfern soll es sich um drei Generationen einer Familie handeln, bei zwei der erwachsenen Toten um die Großeltern. Fünf Tote wurden im Hauptgebäude der Farm gefunden. Zwei Leichen lagen außerhalb. Zudem wurden zwei Schusswaffen sichergestellt.

Für Australien bedeutet dies die größte Zahl von Todesopfern durch eine Gewalttat seit 1996. Damals waren bei einem Amoklauf auf der Insel Tasmanien 35 Menschen getötet worden. Anschließend verschärfte das Land seine Waffengesetze erheblich.