Mexiko wird von Welle brutaler Verbrechen überrollt

13.05.2018 • 20:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Radfahrer erinnern an die beiden Ermordeten aus Polen und Deutschland. afp
Radfahrer erinnern an die beiden Ermordeten aus Polen und Deutschland. afp

san cristobal Mexiko wird derzeit von einer beispiellosen Welle brutaler Verbrechen überrollt. Mit mehr als 29.000 Tötungsdelikten war das vergangene Jahr das blutigste in der jüngeren Geschichte des Landes. Nun ist auch klar: Der deutsche Globetrotter, der tot in einem Abgrund in 200 Meter Tiefe unterhalb einer Landstraße im Bundesstaat Chiapas entdeckt wurde, ist im Süden von Mexiko erschossen worden. Zunächst gingen die Behörden von einem Unfall aus, jetzt ermitteln sie wegen Mordes. Im Schädel des Toten sei ein Einschussloch entdeckt worden.

Ein ebenfalls tot aufgefundener polnischer Radfahrer war bereits zu Beginn der Woche identifiziert worden. Die Leiche war ohne Kopf gefunden worden. Laut Sánchez wurde dieser jedoch nicht abgetrennt, sondern fiel ab, als der Körper einen Hang nahe San Cristóbal de las Casas hinuntergeworfen wurde. Die Brutalität der Tat hatte in ganz Mexiko für Entsetzen gesorgt. Die Region um San Cristóbal gilt als Touristenregion.