Kampf gegen drohende Ölpest nach Havarie geht weiter

Welt / 17.03.2019 • 22:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die französische Marine versucht, die Ausbreitung des Ölteppichs zu verhindern. afp
Die französische Marine versucht, die Ausbreitung des Ölteppichs zu verhindern. afp

Brest Trotz schlechten Wetters und rauer See kämpfen Einsatzkräfte nach dem Untergang eines Frachters in der Biskaya gegen eine mögliche Ölkatastrophe an. Mehrere Ölteppiche treiben derzeit auf Frankreichs Atlantikküste zu. Brauner Schlick, der an einem Strand in der Region Gironde angespült wurde, sei entgegen erster Befürchtung kein Schweröl des am Dienstag gesunkenen Frachtschiffs „Grande America“. Man versuche, die im Meer treibenden Ölteppiche weiter einzudämmen, teilte die zuständige Seepräfektur mit. Die See sei rau, aber die Arbeit werde fortgesetzt. Ein Schiff aus Spanien soll ab Montag zur Unterstützung im Einsatz sein. Derzeit sind mehrere Schiffe vor Ort, um eine Ausbreitung des Öls zu verhindern. Das Öl stammt aus den Treibstofftanks des Frachters. Das Schiff, das neben Containern auch über 2000 Fahrzeuge an Bord hatte, war 300 Kilometer von der Küste entfernt nach tagelangem Brand gesunken. Das unter italienischer Flagge fahrende Schiff hatte auch Gefahrgut an Bord. Nach dem Untergang trieben  Container im Meer. Zunächst hatte die Seepräfektur zwei kilometerlange Ölteppiche ausgemacht. Am Freitag entdeckten die Spezialkräfte schließlich eine dritte Verschmutzung an der Stelle, wo das Schiff gesunken war.