Pilot: Blitz schlug in Moskauer Unglücksmaschine ein

Welt / 06.05.2019 • 22:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nach dem Feuerunglück wurden beide Flugschreiber aus dem Flugzeug geborgen. AP
Nach dem Feuerunglück wurden beide Flugschreiber aus dem Flugzeug geborgen. AP

Moskau Die in Moskau notgelandete Unglücksmaschine hat vermutlich wegen eines Blitzeinschlags ihren Funkkontakt zum Boden verloren. Das meldeten russische Medien am Montag nach der Notlandung mit 41 Toten unter Verweis auf den Piloten Denis Ewdokimow. Bei der Notlandung am Sonntag war das Flugzeug der Airline Aeroflot teilweise in Flammen aufgegangen. Die Flugbegleiterin Tatjana Kassatnika sagte über den Flug von Moskau nach Murmansk, sie seien gestartet und in eine Wolke gekommen. Dort habe es gehagelt „und in dem Moment gab es einen Knall und eine Art Blitz, wie Elektrizität“. Das Flugzeug war im Sturm nach Murmansk losgeflogen, kehrte aber für eine Notlandung nach Moskau um. Der Flieger kam hart auf und Flammen stiegen auf. In dem Feuer kamen 41 von 78 Menschen an Bord ums Leben. Nach dem Feuerunglück teilten die Ermittler mit, beide Flugschreiber gefunden zu haben.