Nach Bootsdrama auf Donau Geldstrafe für Offizier

Welt / 13.05.2019 • 22:31 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Der Unfall löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. APA
Der Unfall löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. APA

Bruck a. d. Leitha Nach einem Unfall mit einem Bundesheerboot auf der Donau im September 2018 hat ein Soldat am Montag am Bezirksgericht Bruck an der Leitha Diversion erhalten. Die Richterin bot dem 33-Jährigen an, eine Geldstrafe von 3400 Euro plus die Verfahrens­kosten zu zahlen. Die Staatsanwaltschaft erhob keinen Einwand. Damit wird das Verfahren nach Bezahlung der Strafe eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Unteroffizier fahrlässige Gemeingefährdung vorgeworfen. Die Richterin führte aus, dass dem Angeklagten „keine schwere Schuld“ nachweisbar sei. Das Boot war am 1. September 2018 im Rahmen des Girls’ Camps, eines Schnupperwochenendes des Bundesheers, auf der Donau gekentert. Der Unteroffizier sollte mit den Passagieren eine rund 20-minütige Fahrt auf dem Arbeitsboot machen. Zwei Frauen gerieten unter das Wasserfahrzeug und mussten reanimiert werden.