Sicherheitslücke bei WhatsApp ließ Überwachungssoftware zu

Welt / 14.05.2019 • 22:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Ein Menschenrechtsanwalt in Großbritannien sei Ziel eines Angriffs geworden. AFP
Ein Menschenrechtsanwalt in Großbritannien sei Ziel eines Angriffs geworden. AFP

Menlo Park WhatsApp hat eine Sicherheitslücke geschlossen, durch die Überwachungssoftware auf Smartphones installiert werden konnte. Die Geräte konnten mit einem präparierten WhatsApp-Anruf infiziert werden, da die Schwachstelle in der Umsetzung der Internet-Telefonie lag. Hinter der Angriffstechnologie werde die israelische Firma NSO vermutet, die Spionagewerkzeuge an Regierungen verkauft, berichtetet u.a. „Financial Times“. WhatsApp geht davon aus, dass das Ziel der Angriffe lediglich einige ausgewählte Nutzer geworden sein dürften. So war ein Menschenrechtsanwalt in Großbritannien Ziel einer versuchten Attacke über die Schwachstelle geworden, wie „Financial Times“ unter Berufung auf Forscher des Citizen Lab an der Universität von Toronto berichtete. Der Angriff sei durch die von WhatsApp zu dem Zeitpunkt bereits unternommenen Gegenmaßnahmen aber gescheitert, hieß es.