Debatte um Schusswaffen flammt nach Amoklauf in USA erneut auf

Welt / 02.06.2019 • 22:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein Mann hat zwölf Menschen erschossen, mehrere Personen wurden verletzt. AP
Ein Mann hat zwölf Menschen erschossen, mehrere Personen wurden verletzt. AP

Virginia Beach Bei einem Massaker hat ein Schütze im US-Ostküstenort Virginia Beach mindestens zwölf Menschen getötet. Nach einem langen Schusswechsel erschossen Polizisten den Einzeltäter, sagte der örtliche Polizeichef Jim Cervera. Zudem seien mehrere Menschen verletzt worden, als der Mann im Gebäude der Stadtverwaltung das Feuer eröffnete. Der Todesschütze hat seinen Job als städtischer Angestellter am Morgen der Tat selbst gekündigt, gab die Stadtverwaltung am Sonntag bekannt.

Am Tag nach dem Massaker gewann die Debatte um strengere Waffengesetze wieder an Fahrt. Der Parteivorsitzende der Demokraten, Tom Perez, sagte bei CNN: „Wir können etwas dagegen tun.“ Der Waffenlobby-Organisation NRA müsse der Kampf angesagt werden. Sein Parteikollege, der New Yorker Abgeordnete Gregory Meeks, sagte: „Es ist immer dasselbe. Wir halten eine Gedenkminute, und danach passiert nichts.“