Konsequenzen aus den Vorfällen an der HTL Ottakring

04.06.2019 • 20:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der handgreifliche Konflikt hat zu einer Diskussion über Gewalt an Schulen geführt. APA
Der handgreifliche Konflikt hat zu einer Diskussion über Gewalt an Schulen geführt. APA

Wien Nach dem handgreiflichen Konflikt zwischen Schülern und einem Lehrer an der HTL in Wien-Ottakring müssen vier Schüler und der Pädagoge die Schule verlassen. Als Reaktion auf den Fall soll außerdem in den befristeten Dienstverträgen für Lehrer im ersten Jahr eine dreimonatige Probezeit festgeschrieben werden. Diese sollen auch leichter kündbar sein. Grundsätzlich starte jeder Lehrer mit einem auf ein Jahr befristeten Vertrag in den Dienst, betonte Bildungsdirektor Heinrich Himmer. Diese Dienstverhältnisse seien derzeit allerdings nur schwer auflösbar, selbst wenn man – wie im Fall des Lehrers an der HTL Ottakring – schon nach einem Monat sehe, dass jemand für den Lehrerberuf ungeeignet sei. Es sei deshalb sinnvoll, eine auch in anderen Bereichen übliche Probezeit einzuführen und damit zu verhindern, dass ungeeignete Lehrer ein Jahr lang im Klassenzimmer stehen. Außerdem soll in den befristeten Dienstverträgen ausdrücklich eine Kündigungsmöglichkeit festgehalten werden.