Tornado zieht im Münsterland Schneise der Verwüstung

05.06.2019 • 20:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein Auto wurde zehn Meter weit durch die Luft geschleudert. Reuters
Ein Auto wurde zehn Meter weit durch die Luft geschleudert. Reuters

Bocholt Im münsterländischen Bocholt zog in der Nacht zum Mittwoch ein Tornado mit Windgeschwindigkeiten zwischen 181 und 253 Stundenkilometern eine Schneise der Verwüstung. Ein Auto sei zehn Meter weit durch die Luft gewirbelt, ein Dach komplett abgedeckt worden, sagte ein Sprecher der Stadt. Insgesamt seien neun Häuser beschädigt und etwa 100 Bäume entwurzelt worden. Ein Mensch sei leicht verletzt worden. Rund 90 Feuerwehrleute waren in der Nacht über Stunden im Einsatz, am Morgen setzten sie die Aufräum­arbeiten fort. Die Stadt richtete einen Krisenstab ein.

Zerstörerische Stürme hatten zuletzt in Nordrhein-Westfalen mehrfach für Aussehen gesorgt: Im Mai 2018 fegte ein Tornado durch einen Ortsteil von Viersen am Niederrhein und richtete Millionenschaden an. Vor knapp drei Monaten schlug ein Tornado eine Schneise der Verwüstung im Eifel-Örtchen Roetgen.