700.000 Österreicher können nicht schwimmen

Welt / 18.06.2019 • 22:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nur die Hälfte der Unter-19-Jährigen kann hierzulande schwimmen. dpa
Nur die Hälfte der Unter-19-Jährigen kann hierzulande schwimmen. dpa

Wien Alle Jahre wieder erweist sich der Start der Badesaison auch als Beginn einer Häufung von Ertrinkungsunfällen. 40 Menschen ertrinken jährlich in Österreich, fünf von ihnen sind Kinder. Nur die Hälfte der Unter-19-Jährigen kann hierzulande schwimmen, warnte der Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV), Othmar Thann, am Dienstag in Wien. Außerdem überschätzen viele ihr Können, wie eine neue Studie zur heimischen Schwimmkompetenz zeige. Die Studie zeigte eine alarmierende Fehleinschätzung auf: Rund fünf Prozent der Eltern mit Kindern unter fünf Jahren beurteilten die Schwimmkenntnisse ihres Nachwuchses als sicher oder sehr sicher. Tatsächlich können sich die meisten ab einem Alter von etwa vier Jahren zwar über Wasser halten, die motorischen Voraussetzungen zum richtigen Schwimmen können großteils aber erst zwischen dem fünften und sechsten Lebensjahr entwickelt werden.