Nach Gasexplosion in Wien: Gemeindebau wird abgerissen

30.06.2019 • 20:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Gemeindebau wird aus Sicherheits­gründen abgerissen. APA
Der Gemeindebau wird aus Sicherheits­gründen abgerissen. APA

Wien Das am vergangenen Mittwoch am Nachmittag von einer heftigen Gasexplosion in einem erheblichen Ausmaß zerstörte Wohnhaus in der Preßgasse in Wien-Wieden wird zur Gänze abgerissen. „Die Schäden sind leider einfach zu groß, um das Haus wieder zu errichten“, sagte Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ). „Eine Sanierung wäre für alle Beteiligten zu gefährlich – die Sicherheit hat Vorrang! Deshalb werden wir an dieser Stelle einen neuen Gemeindebau errichten“, fügte Gaal hinzu. Das technische Führungsteam habe die Situation für alternativlos erklärt. Den bisherigen Bewohnern des Gemeindebaus mit zwei Stiegen werde man nach dem Neubau jedenfalls ein Angebot auf Rückkehr machen.

Bei dem einsturzgefährdeten Haus an der Ecke Preßgasse/Schäffergasse handelt es sich um eine in den Jahren 1950/1951 erbaute Gemeindebau-Anlage mit insgesamt 30 Wohnungen. Das Gebäude, in dem ein riesiges Loch klafft, war sofort nach der Explosion, die zwei Todesopfer, zwei Schwerverletzte und fast ein Dutzend Leichtverletzte gefordert hatte, geräumt worden. Den 50 Bewohnern wurden Ersatzquartiere zur Verfügung gestellt.