Dutzende Tote bei Unwettern in Indien

02.07.2019 • 20:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Helfer und Passanten versuchen Verschüttet unter der Einsturzstelle zu befreien. AFP
Helfer und Passanten versuchen Verschüttet unter der Einsturzstelle zu befreien. AFP

Neu Delhi Ein ungewöhnlich starker Monsunregen hat im Westen Indiens mindestens 32 Menschen das Leben gekostet. Allein in der Finanzmetropole Mumbai gab es 21 Tote in einem Slum im Viertel East Malad, weil die Wassermassen die Mauer eines angrenzenden Stadtparks zum Einsturz brachten. Zwei Menschen ertranken im selben Stadtteil in ihren Autos. Drei weitere, darunter ein dreijähriges Kind, kamen im Vorort Thane ums Leben. In dem 200 Kilometer entfernten Pune starben sechs Menschen, als eine Mauer im Dauerregen auf ihre Hütten stürzte, wie die Zeitung „The Indian Express“ berichtete. Der starke Regen setzte auch Straßen und Bahngleise unter Wasser. Viele Zugreisende mussten die Nacht auf Bahnhöfen verbringen. Die Regierung des Bundesstaates Maharashtra rief die Einwohner auf, in ihren Häusern zu bleiben. Schulen blieben geschlossen, zudem fielen mehr als 50 Flüge aus. Menschen in Nähe des Flusses Mithi sowie in tiefer gelegenen Gebieten wurden in Sicherheit gebracht.