EU-Bevölkerung auf knapp 513,5 Millionen gewachsen

10.07.2019 • 20:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Brüssel Die Bevölkerung der Europäischen Union ist mit 1. Jänner auf beinahe 513,5 Millionen gewachsen, verglichen mit 512,4 Millionen im Vorjahr. In Österreich stieg die Gesamtbevölkerung auf 8,8588 Millionen gegenüber 8,8223 im Vorjahr, wie Eurostat am Mittwoch mitteilte. 2018 wurden in der EU mehr Sterbefälle als Geburten registriert (5,3 Millionen Sterbefälle und 5,0 Millionen Geburten), was bedeutet, dass die natürliche Veränderung der EU-Bevölkerung ein zweites Jahr in Folge negativ war. Die Bevölkerungsveränderung von plus 1,1 Millionen Einwohner war deshalb durch den Wanderungssaldo bedingt.

In Österreich standen im Jahr 2018 85.500 Geburten 84.000 Sterbefälle gegenüber, die natürliche Veränderung betrug somit plus 0,2 Prozent. Unter Einbeziehung der Migration wuchs Österreich Bevölkerung um 4,1 Prozent.

Mit 83 Millionen Einwohnern (bzw. 16,2 Prozent der gesamten EU-Bevölkerung) ist Deutschland der bevölkerungsreichste Mitgliedstaat der EU, vor Frankreich (67 Millionen bzw. 13,1 Prozent), Großbritannien (66,6 Millionen bzw. 13 Prozent), Italien (60,4 Millionen bzw. 11,8 Prozent), Spanien (46,9 Millionen bzw. 9,1 Prozent) und Polen mit 38 Millionen bzw. 7,4 Prozent.