Sieben Tote bei zehnminütigem Unwetter-Chaos in Griechenland

11.07.2019 • 20:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Sturm hinterließ eine Spur der Verwüstung. AFP
Der Sturm hinterließ eine Spur der Verwüstung. AFP

Athen Das Unwetter dauerte nur zehn Minuten, aber die Bilanz war verheerend: In der griechischen Ferienregion Chalkidiki sind in der Nacht zum Donnerstag sechs Touristen ums Leben gekommen. Zudem wurde am Donnerstag eine weitere Leiche geborgen – es soll es dabei um einen griechischen Fischer handeln, der nach dem Sturm als vermisst gemeldet worden war. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Der Sturm hatte in der Region Chalkidiki Bäume und Hochspannungsmasten umstürzen lassen, Straßen wurden blockiert. Es gab Stromausfälle. Zwei der Opfer kamen um, als sich ihr Wohnmobil durch heftigen Wind überschlug. Über Nacht starb ein Kind, nachdem es vom abgerissenen Pultdach einer Taverne getroffen worden war. Dabei kam auch dessen Mutter um. Zwei weitere Opfer wurden von herabfallenden Ästen erschlagen. Für die Region wurde der Notstand ausgerufen.