Monsun in Südasien fordert bislang fast 200 Tote

Welt / 16.07.2019 • 22:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Rettungskräfte versuchen Verletzte aus dem eingestürzten Gebäude zu bergen. AFP
Rettungskräfte versuchen Verletzte aus dem eingestürzten Gebäude zu bergen. AFP

Neu-Delhi Der heftige Monsunregen hat bisher mindestens 193 Menschen in Indien, Nepal, Bangladesch und Pakistan das Leben gekostet, wie lokale Behörden berichteten. Gefährdet sind nun auch vom Aussterben bedrohte Nashörner. Der Kaziranga-Nationalpark im indischen Bundesstaat Assam, in dem rund zwei Drittel aller Panzernashörner leben, ist fast gänzlich überflutet, wie lokale Medien berichten. Wegen der Wassermassen mussten die Tiere durch die Fluten paddeln, um höhere Gebiete zu erreichen.

In Indiens Finanzmetropole Mumbai ist am Dienstag erneut ein Gebäude im strömenden Regen eingestürzt, mindestens zwei Menschen wurden dabei getötet. Über 40 Menschen seien noch unter den Trümmern begraben, sagte der Sprecher des Zivilschutzes, Tanaji Kamble. Die Bergung sei noch im Gange. Fünf Überlebende seien geborgen und mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, unter ihnen zwei Kinder. Die Küstenstadt leidet seit Tagen unter ungewöhnlich heftigem Monsunregen.