Wiener Linien stoppen nach Unfall vorerst fahrerlose Busse

Welt / 18.07.2019 • 22:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Elektrobusse bleiben vorerst in der Garage. APA
Die Elektrobusse bleiben vorerst in der Garage. APA

Wien Die Wiener Linien stoppen vorübergehend den Betrieb ihrer fahrerlosen Buslinie in der Seestadt. Grund dafür ist ein Zwischenfall, der sich am Donnerstagvormittag ereignet hat. Dabei ist eine Frau seitlich gegen den selbstfahrenden E-Bus gelaufen und hat dabei „leichte Abschürfungen“ erlitten, informierte ein Sprecher. Die rund 30 Jahre alte Frau war nach Angaben von Augenzeugen mit Kopfhörern unterwegs gewesen und habe auf ihr Handy geschaut, als sie den Bus touchiert hat.

Eigentlich sind die beiden Elektrobusse, die seit Juni im Fahrgast-Echtbetrieb in Aspern ihre Runden drehen, mit entsprechenden Sensoren ausgerüstet, damit die Fahrzeuge bei etwaigen Hindernissen sofort stoppen oder ausweichen. Eine Begleitperson, ein sogenannter Operator, ist ebenfalls immer mit an Bord. Laut Wiener-Linien-Sprecher werde man nun genau untersuchen, wie es trotzdem zu dem Vorfall kommen konnte. Bis entsprechende Ergebnisse vorliegen, „bleiben die Busse in der Garage“.