Behörden verhängen Badeverbot an der Adria

Welt / 31.07.2019 • 22:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In Rimini, Riccione und Cattolica sind die Badefreuden derzeit getrübt. Fotolia
In Rimini, Riccione und Cattolica sind die Badefreuden derzeit getrübt. Fotolia

Rimini Touristen sehen sich im Adria-Badeort Rimini mit einer bösen Überraschung konfrontiert. Seit Dienstag gilt an 17 Streckenabschnitten der Küste von Rimini, Riccione und Cattolica ein temporäres Badeverbot. Dieses wurde verhängt, nachdem überhöhte Werte von dem Bakterium Escherichia coli und dem Erreger Enterococcus in den Gewässern festgestellt wurden. Rote und weiße Flaggen wurden gehisst, um den Touristen die betroffenen Strandstrecken ersichtlich zu machen. Das Verbot wurde von den regionalen Gesundheitsbehörden verhängt, nachdem die Gewässer entlang der Küste der Region Emilia-Romagna stichprobenartig untersucht worden waren. Infolge der schweren Regenfälle am Wochenende waren Abwässer ins Meer gelangt. Die Betreiber der Badeanstalten reagierten kritisch auf das Badeverbot, das fast die Hälfte der Küste Riminis betrifft. Nach den Regenfällen am Wochenende habe sich die Lage normalisiert, das Meerwasser sei sauber und durchsichtig, meinen sie.