Zähes Ringen um Waffengesetz in den USA

08.08.2019 • 20:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nach den Schussattentaten wächst der Druck auf US-Präsident Donald Trump. AP
Nach den Schussattentaten wächst der Druck auf US-Präsident Donald Trump. AP

Washington US-Präsident Donald Trump sieht sich nach den Massakern in El Paso und Dayton mit 31 Todesopfern mit verstärkten Rufen nach einer Verschärfung der Waffengesetze konfrontiert. Bei seinen von Protesten begleiteten Besuchen in beiden Städten  forderten Politiker eindringlich strikte Hintergrundüberprüfungen für Waffenkäufer und ein Verbot von Sturmgewehren im Land.

Daytons Bürgermeisterin Whaley sagte, sie habe Trump aufgerufen, eine Verschärfung der Waffengesetze anzustoßen. Waffen wie jene des Schützen von Dayton müssten verboten werden. Wenn nichts passiere, werde es wahrscheinlich schon sehr bald das nächste Blutbad geben. Der demokratische Senator aus Ohio, Sherrod Brown, erklärte, er habe an Trump appelliert, sich für eine Sondersitzung des republikanisch dominierten Senats einzusetzen, um dort die Einführung strenger Hintergrundüberprüfungen für Waffenkäufer zu beschließen. Das von den Demokraten dominierte Repräsentantenhaus hatte bereits im Februar einen Gesetzesentwurf dazu verabschiedet.