Notre-Dame ist immer noch vom Einsturz bedroht

14.08.2019 • 20:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wegen der Hitze sind Steine vom Gewölbe heruntergestürzt. AFP
Wegen der Hitze sind Steine vom Gewölbe heruntergestürzt. AFP

Paris Die brandgeschädigte Pariser Kathedrale Notre-Dame ist weiterhin vom Einsturz bedroht. Während der jüngsten Hitzewelle seien weitere Steine von dem Gewölbe des Kirchenschiffs heruntergestürzt, teilte das französische Kulturministerium mit. Das Ministerium wies Vorwürfe zurück, die Behörden hätten die Gefahr einer Bleivergiftung ignoriert. Bei dem Brand am 15. April waren das Dach und der Spitzturm der gotischen Kathedrale zerstört worden. Hunderte Tonnen hochgiftiges Blei, die dort verbaut worden waren, schmolzen in der Hitze. Der Wind blies die Partikel weit über das Kirchengelände hinaus. Am 25. Juli wurden die Arbeiten an Notre-Dame wegen Gesundheitsbedenken vorübergehend eingestellt. Sie sollen am kommenden Montag wieder aufgenommen werden. Neue Sicherheitsvorschriften sollen die Arbeiter auf der Baustelle dann schützen.

Wegen der Hitze sind Steine vom Gewölbe heruntergestürzt. AFP
Wegen der Hitze sind Steine vom Gewölbe heruntergestürzt. AFP