Neue Sicherheitsrichtlinien für Mount-Everest-Bergsteiger

Welt / 16.08.2019 • 20:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In der diesjährigen Klettersaison sind elf Menschen ums Leben gekommen. AP
In der diesjährigen Klettersaison sind elf Menschen ums Leben gekommen. AP

Kathmandu Wer zukünftig den Mount Everest bezwingen will, muss zuvor einen zumindest 6500 Meter hohen Gipfel erklommen haben. Das plant das nepalesische Tourismusministerium, nachdem im vergangenen Mai innerhalb weniger Tage elf Kletterer bei der Besteigung des 8848 Meter hohen Berges gestorben sind. Ein Komitee hatte in einem 59-seitigen Bericht die Todesfälle untersucht und mehr als ein Dutzend Maßnahmen vorgestellt. Jeder, der den Mount Everest besteigen möchte, braucht dafür eine Genehmigung der Tourismusbehörde. Experten hatten kritisiert, dass Nepal bisher davon zu viele erteilt habe und dass zu viele unerfahrene Bergsteiger den Aufstieg gewagt hätten.

Bisher mussten Kletterer für eine Genehmigung 11.000 US-Dollar (umgerechnet 9900 Euro) bezahlen. Das Komitee schlägt nun vor, diese Gebühr auf 35.000 US-Dollar (31.000 Euro) zu erhöhen. Auch sollen künftig höchstens 150 Menschen pro Tag den Berg besteigen dürfen.