Klimabilanz: Zweitwärmster Sommer der Messgeschichte

Welt / 27.08.2019 • 22:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Einwohner in den Städten mussten unter der Hitze besonders leiden. APA
Die Einwohner in den Städten mussten unter der Hitze besonders leiden. APA

Wien Der Sommer 2019 war der zweitwärmste seit Messbeginn 1767 – er lag um 2,7 Grad über dem Mittel und damit knapp hinter dem Rekord aus dem Jahr 2003. Das ist das Ergebnis der vorläufigen Sommerbilanz der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Zudem war er mit 30 Prozent weniger Niederschlag einer der sieben trockensten Sommer der Messgeschichte. Gleich in mehreren Bereichen reiht sich dieser Sommer in Rekordlisten ein. „Der Sommer 2019 kam in der österreichweiten Auswertung knapp an den Rekord des Sommers 2003 heran“, erklärte ZAMG-Klimatologe Alexander Orlik am Dienstag. „Berücksichtigt man die Prognosen für die letzten Augusttage, dann liegt der Sommer 2019 um 2,7 Grad über dem vieljährigen Mittel.“ Dieses bezeichnet die Klimaperiode 1981-2010. Der Sommer 2003 war um 2,8 Grad wärmer als das Mittel. Auf Platz drei liegt der Sommer 2015, der 2,4 Grad über dem Mittel lag.