Klimawandel verschärft Probleme bei Wasserversorgung

Welt / 12.09.2019 • 22:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Berlin Der Klimawandel verschärft auch die Probleme rund um die Wasserversorgung – und erhöht damit wiederum die Verwundbarkeit gegenüber extremen Naturereignissen. Zu diesem Schluss kommt der neue Weltrisikobericht, der in Berlin vorgestellt wurde.

Laut dem jährlichen Weltrisikoindex, der in diesem Jahr das Katastrophenrisiko von 180 Ländern durch eine kombinierte Analyse von Naturgefahren und Verwundbarkeit der Gesellschaft analysiert, befinden sich die Regionen mit dem höchsten Katastrophenrisiko erneut in Ozeanien, Südostasien, Mittelamerika sowie in West- und Zentralafrika. Die drei Länder mit dem höchsten Katastrophenrisiko sind demnach die Inselstaaten Vanuatu, Antigua und Barbuda sowie Tonga. Österreich weist mit Platz 154 nur ein sehr geringes Risiko auf.

Wassersicherheit bedeutet zum einen einen garantierten Zugang zu ausreichender Wasserversorgung, zum anderen aber auch Schutz vor den Gefährdungen durch Wasser, heißt es in dem Bericht. Die Auswirkungen des Klimawandels verschärften wasserbedingte Probleme nicht nur in trockenen Gebieten, sondern weltweit. Ex­treme Naturereignisse wie Dürren am Horn von Afrika, Zyklone mit Überschwemmungen im südlichen Afrika oder in Asien brächten über Jahrzehnte etablierte Abläufe in der Wasserversorgung an ihre Grenzen.