„Polarstern“ findet Eisscholle für Drift durch die Arktis

Welt / 04.10.2019 • 22:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
An der etwa 2,5 mal 3,5 Kilometer großen Scholle wird der Eisbrecher festgefroren. AP
An der etwa 2,5 mal 3,5 Kilometer großen Scholle wird der Eisbrecher festgefroren. AP

Bremerhaven Die vom deutschen Eisbrecher „Polarstern“ angeführte „Mosaic“-Expedition in die Arktis hat ihr erstes Ziel erreicht: Nach nur wenigen Tagen fand das Wissenschafterteam eine Eisscholle, auf der es das Forschungscamp für die einjährige Drift durch das Nordpolarmeer aufbauen will. Damit sei einer der wichtigsten Meilensteine der Expedition bereits vor dem geplanten Termin und dem Einbruch der Polarnacht erreicht worden. Die zweieinhalb mal dreieinhalb Kilometer messende Eisscholle sei mit Hilfe von Satelliten, zwei Eisbrechern, Helikopterflügen und Erkundungsmissionen auf dem Eis gesucht worden. Die „Polarstern“ soll nun an ihr festgefroren werden.

Expeditionsleiter Markus Rex vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut erklärte, es sei „eine Eisscholle mit einem ungewöhnlich stabilen Bereich, der uns das Vertrauen gibt, eine gute Basis und Ausgangspunkt für ein komplexes Forschungscamp zu sein“.