Erschreckende Zunahme der Nashorn-Wilderei in Botswana

Welt / 09.10.2019 • 22:48 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Der internationale Handel mit Nashorn-Hörnern ist verboten. rts
Der internationale Handel mit Nashorn-Hörnern ist verboten. rts

Gaborone Wegen zunehmender Aktivitäten von Nashorn-Wilderern in seinen Naturparks schlägt der afrikanische Staat Botswana Alarm. „Nashorn-Wilderer scheinen ihre Aufmerksamkeit nun Botswana zu widmen“, sagte Nationalpark-Koordinator Mmadi Reuben. Nach Angaben der Sprecherin des Umweltministeriums, Alice Mmolawa, hat Südafrikas Nachbarland seit April neun der Dickhäuter durch Wilderer verloren. „Eine noch nie da gewesene Zahl“, betonte sie.

In dem Land gibt es laut der Tierschutzorganisation Rhino Conservations Botswana etwa 400 Nashörner. Der Staat hat viele Ressourcen in den Tierschutz gesteckt – erst im Vormonat hatte sich Prinz Harry bei seinem Besuch davon überzeugt. Nach Botswana wurden wegen seiner strengen Bekämpfung der Wilderei auch Nashörner aus anderen Ländern gebracht – das Land galt bisher als sicher vor allem für die vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner.