140.000 Haushalte nach Sturm „Amélie“ ohne Strom

Welt / 03.11.2019 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wellen brechen am
Wellen brechen am „Rocher de La Vierge“ an der Küste von Biarritz. AFP

Paris, Rom Wegen eines Sturmtiefs ist am Sonntag in rund 140.000 Haushalten im Südwesten Frankreichs der Strom ausgefallen. Besonders betroffen seien die Regionen Nouvelle Aquitaine, Pays de la Loire, Auvergne und Occitanie, wie der Netzbetreiber Enedis mitteilte. Mitarbeiter seien an Ort und Stelle, um die Stromversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen. Starker Regen und schwer zugängliche Straßen erschwerten den dies. Mit heftigem Wind und starkem Regen war der Herbststurm „Amélie“ über Frankreichs Atlantikküste hinweggefegt. Der Wetterdienst warnte noch in zahlreichen Regionen vor heftigem Wind. Wegen des Unwetters fielen in einigen Regionen Züge aus, Straßen waren gesperrt.

Schwere Unwetter haben auch die norditalienischen Regionen Ligurien und Piemont heimgesucht. Überschwemmungen, orkanartige Winde und umgestürzte Bäume belasteten unter anderem die bekannte ligurische Badeortschaft Lavagna. Straßen waren nach heftigen Niederschlägen unterbrochen.