Letzte Tiere aus russischem „Wal-Gefängnis“ wieder in Freiheit

Welt / 10.11.2019 • 22:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Wale waren über Monate auf engstem Raum eingesperrt. Reuters
Die Wale waren über Monate auf engstem Raum eingesperrt. Reuters

Wladiwostok Nach mehr als einem Jahr in Gefangenschaft sind die letzten der knapp 100 Wale im Osten Russlands wieder in Freiheit. Alle Tiere seien in ihre natürliche Umgebung zurückgekehrt, teilte das russische Forschungsinstitut für Fischerei und Meereskunde mit. Demnach wurden am Sonntag die letzten 31 Belugas in einer Bucht am Japanischen Meer freigelassen. Schlechtes Wetter hatte die Rettungsaktion zuletzt immer wieder verzögert. Die Orcas und Belugas waren über Monate auf engstem Raum in einer Anlage am Japanischen Meer in der Nähe von Wladiwostok eingesperrt. Das liegt an der Grenze zu China. Tierschützer befürchteten, dass die Tiere an chinesische Aquarien verkauft werden könnten. Der Fall sorgte international für Kritik. Auch Prominente schlossen sich den Protesten an.

Wissenschaftler statteten mehrere Wale mit Sensoren aus, um zu verfolgen, wie sie sich im Meer zurechtfinden.

A view shows a facility, where nearly 100 whales including orcas and beluga whales are held in cages, during a visit of scientists representing explorer and founder of the Ocean Futures Society Jean-Michel Cousteau in a bay near the Sea of Japan port of Nakhodka in Primorsky Region, Russia April 7, 2019. Picture taken April 7, 2019. Press Service of Administration of Primorsky Krai/Alexander Safronov/Handout via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVES.

A view shows a facility, where nearly 100 whales including orcas and beluga whales are held in cages, during a visit of scientists representing explorer and founder of the Ocean Futures Society Jean-Michel Cousteau in a bay near the Sea of Japan port of Nakhodka in Primorsky Region, Russia April 7, 2019. Picture taken April 7, 2019. Press Service of Administration of Primorsky Krai/Alexander Safronov/Handout via REUTERS ATTENTION EDITORS – THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVES.