Lage in Oberkärnten weiter angespannt

Welt / 20.11.2019 • 22:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nach den Unwettern sind in Kärnten noch rund 200 Haushalte ohne Strom. APA
Nach den Unwettern sind in Kärnten noch rund 200 Haushalte ohne Strom. APA

Klagenfurt Die Situation nach den schweren Unwettern hat sich in Kärnten am Mittwoch nur teilweise beruhigt. Während die Gefahr in den Hochwassergebieten im Bezirk St. Veit vorüber war und die mobilen Dämme abgebaut wurden, blieb die Lage in Teilen der Bezirke Spittal an der Drau und Villach-Land angespannt. Oberhalb von Feld am See drohte ein Felsbrocken abzurutschen, eine Sprengung wurde überlegt. Der Zivilschutzalarm in Flattach und Berg im Drautal werde wohl weiter aufrecht bleiben, sagte Klaus Brandner, Bezirkshauptmann von Spittal an der Drau, am Mittwochvormittag. „Die Lage ist immer noch angespannt.“

Aus der von der Außenwelt abgeschnittenen Gemeinde Mallnitz (Bezirk Spittal an der Drau) musste am Mittwoch ein zweijähriger Bub ausgeflogen worden. Der Bub war mit seiner Mutter seit Tagen in der Gemeinde eingeschlossen und benötigte dringend Medikamente, die nur in Villach vorrätig sind.