Hund attackierte schon vor Todesbissen einen Soldaten

Welt / 25.11.2019 • 22:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein Soldat wurde am 14. November von einem Militärhund getötet. ApA
Ein Soldat wurde am 14. November von einem Militärhund getötet. ApA

Wien Die Untersuchungskommission des Bundesheeres hat weitere Details zum tragischen Vorfall vom 13. November bekannt gegeben, bei dem ein Militärhundeführer von Hunden getötet wurde. Dabei wurde festgestellt, dass der ältere Hund im Februar 2019 in angeleintem Zustand einen Hundeführer in den Arm und ins Bein gezwickt hatte. Der unverletzte Hundeführer hatte daraufhin den Hund in den Zwinger zurückgebracht. Der Vorfall hatte keine Maßnahme zur Folge. Der jüngere Hund war der Privathund des Hundeführers und war am Abend alleine im Gästehundezwinger untergebracht. Dieser Hund wurde nicht in das Junghunde-Programm des Jagdkommandos aufgenommen, weil er Bisshemmungen hatte.

Die Kommission hat auch untersucht, warum der tote Soldat erst Stunden nach dem Vorfall gefunden wurde: Die Zwingeranlage befindet sich am Rand der Flugfeld-Kaserne und ist nur schwer einsehbar.