Polizei fasst Täter aus „krimineller Champions League“

Welt / 25.11.2019 • 22:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Den Tätern werden Einbrüche in Geldautomaten vorgeworfen. APA/LPD NÖ
Den Tätern werden Einbrüche in Geldautomaten vorgeworfen. APA/LPD NÖ

st. Pölten Niederösterreichische Kriminalisten haben im Rahmen von Ermittlungen unter der Bezeichnung „Operation Krähe“ eine Serie von Bankomat-Einbrüchen in Österreich und Polen, aber auch Kfz-Diebstähle geklärt. Ein Duo ist in Korneuburg bzw. der Slowakei in Haft. Der angerichtete Schaden wurde mit 4,6 Millionen Euro beziffert. Auf das Konto der beschuldigten slowakischen Staatsbürger (44 und 36) gehen laut Omar Haijawi-Pirchner, Leiter des Landeskriminalamts Niederösterreich, 13 versuchte bzw. vollendete Bankomat-Einbrüche (acht in Niederösterreich, je zwei im Burgenland und in Polen, einer in Oberösterreich), elf Kfz-Diebstähle (sieben in Niederösterreich, zwei in Oberösterreich, je einer in Wien und Deutschland) sowie vier Attacken mit Krähenfüßen (Wurfeisen mit zumeist vier eisernen Spitzen, Anm.) nach Coups in Nieder- und Oberösterreich, im Burgenland sowie in Deutschland. „Kriminelle Champions League“ nannte Haijawi-Pirchner die Tätergruppe.